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Wie Luca wurde auch Mirco durch Krankheit zurückgeworfen. Schnell aber fand er zu seiner Topform zurück und brillierte in Frankreich mit zwei Podestplätzen. An den beiden Schweizermeisterschaftsrennen in Kriegstetten lief dann leider nicht alles wie von Mirco gewünscht.
Nach einer Rundfahrt in Frankreich wurde ich krank und war eine ganze Woche nicht mehr auf dem Rad, das Ganze war vor Gippingen. Für mich war es eine ziemlich schlechte Woche, weil mir das Rennen sehr entgegen kam. Ich spürte auch während dem Rennen, dass ich ziemlich an Form verloren habe. So trainierte ich in der Woche danach ziemlich viel und ging auch direkt an die nächste Rundfahrt - die Oberösterreich-RDF. Dort lief es mir überhaupt nicht gut, da ich sehr viel trainiert hatte. So beendete ich die Rundfahrt anonym im Hauptfeld.
Zwei Podestplätze bei der Savoien-Rundfahrt
Danach war Erholung angesagt und wir fuhren kurze Zeit darauf nach Frankreich an die Tour de Savoie. Die ersten zwei Etappen liefen mir noch nicht richtig, da ich mich immer noch nicht ganz erholt hatte. Ab der 3.Etappe drehten meine Beine endlich wieder! Ich konnte mir den 3. Etappenrang sichern. Auf der 4. Etappe konnte ich gleich noch mal nachdoppeln und belegte noch mal den 3. Etappenrang. Im Gesamtklassement wurde ich noch 6ster. Danach war wieder Erholung angesagt.
Knapp an einer Medaille vorbei
Am Mittwoch fand die Zeitfahrschweizermeisterschaft statt. Ich war super motiviert, da ich an den vergangenen Zeitfahren immer mit den Besten mitfahren konnte. Wir mussten 41km zurück legen. Ich konnte konstant mein Tempofahren. So war ich 3 km vor dem Ziel auf dem vierten Zwischenrang. Mir fehlten noch 6Sekunden für den 3. Rang. So sagte mir mein Trainer, ich soll jetzt noch mal alles geben. Leider hatte diese Aktion ein ganz böser Nachgeschmack. Ich verlor auf den letzten 3km sage und schreibe 30 Sekunden!!! Am Schluss wurde ich 7. was für mich eine riesen Enttäuschung war.
Enttäuscht nach dem Strassenrennen
Am Samstag war die U23-Schweizermeisterschaft. Von Anfang an war ich ziemlich aktiv, es lief alles nach Plan bis ca. 40km vor dem Ziel, als ich hinten beim Auto war um eine Trinkflasche zu holen. Als ich wieder zur Spitzengruppe aufschloss, sah ich dass sich die Gruppe geteilt hat! Danach musste ich mit einem riesen Kraftakt alleine 35 Sekunden zufahren auf die 16 Spitzenfahrer. Ab diesem Moment an habe ich dann ziemlich viele Körner verschossen mit blöden Aktionen wie halbherzige Attacken. So war ich dann am Schluss ziemlich erschöpft und habe doch nichts Richtiges gemacht. Jetzt werde ich mich erst einmal ein paar Tage erholen und werde danach ziemlich sicher nach St. Moritz ins Höhentrainingslager gehen.
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